Zuerst das, was gefriert
Wasser in der Leitung aussen, im Hahn am Garten, in der ungedämmten Garage und in der Rinne ohne Gefälle wird zu Eis. Eis sprengt Fittinge und hebt Ziegel. Deshalb steht die Aussenleitung vor dem Laubrechen, und die Heizung vor dem Wunsch, «noch schnell die Fassade zu streichen», wenn die Nachttemperaturen schon nahe null sind.
In den fünf Städten kommt der Frost nicht am selben Wochenende. Genf und Lausanne bleiben oft länger mild, Zürich und Bern rutschen früher unter null, Basel liegt dazwischen. Die Reihenfolge bleibt: Wasser, Dachablauf, Wärme, Zugang. Das Datum setzen Sie nach der Vorhersage, nicht nach dem Kalenderblatt «1. November».
Aussenleitung und Hahn
Hahn zu, Leitung entleeren, Hahn offen lassen, damit Restwasser Platz hat. Das gilt für den Gartenhahn, die Regentonne mit Ablauf und die Leitung zur Aussendusche. Wer den Hahn nur zudreht und das Wasser in der Leitung lässt, hat im Januar denselben Bruch wie ohne Ventil.
In der Einstellhalle ohne Heizung: Waschmaschine-Ablauf und Zapfstellen prüfen. Tropft es, ist das kein «Wintergeräusch», sondern ein Fitting, das der Sanitärbetrieb sieht, bevor die Decke nass wird. Frostschutzmittel in der Heizungsanlage ist Sache des Betriebs, nicht eine Kanne aus dem Baumarkt in den Kessel.
Markieren Sie den Absperrhahn so, dass ihn auch jemand findet, der das Haus nicht gebaut hat. Im Frostanruf zählt Minuten, nicht die Suche hinter Kartons.
Rinne, Fallrohr, Flachdach
Laub in der Rinne staut Wasser. Wasser wird Eis. Eis hält die nächste Ladung Laub. Vom Boden sehen Sie, ob die Rinne überläuft oder das Fallrohr tropft. Sicher erreichbare Stücke können Sie freihalten. Steile Traufe, nasses Trottoir in der Altstadt und Leitern auf Glatteis gehören dem Dach- oder Gartenbetrieb — nicht dem Nachbarn «der das jedes Jahr macht».
Flachdächer in den Agglomerationen: Abläufe frei, Kies nicht gegen die Attika geschoben, keine Pflanztöpfe auf der Abdichtung über den Winter. Stehendes Wasser nach dem ersten Schnee ist ein Anruf, kein «es taut schon».
Schneefang und Blechanschlüsse prüft der Betrieb, wenn etwas locker klappert. Selbst nachziehen an der Traufe ohne Sicherung ist die teurere Variante, sobald der erste Tritt rutscht. Bandbreiten für Dacharbeit stehen unter Kosten, nicht in diesem Text.
Heizung nicht auf Sparflamme vergessen
Die Jahreswartung gehört vor die Kälteperiode, nicht in dieselbe Woche wie der erste Schneefall — dann ist jeder Pikett voll. Druck prüfen, Fehler am Display notieren, Thermostate auf einen realistischen Sollwert. Wer das Haus leer stehen lässt, senkt, aber nicht unter den Frostschutz der Anlage. Ein ausgeschalteter Kessel in einem ungedämmten Ferienteil ist ein eingefrorenes Rohr, kein Spartrick.
Luft-Wasser-Wärmepumpen brauchen freien Luftweg. Laub, Planen und gelagerte Velos vor der Ausseneinheit nehmen der Anlage den Durchsatz. Eis an der Einheit im Betrieb kann Abtauen sein; Eis plus Störungscode ist der Anruf. Details zur Störung stehen im Text Heizung ausgefallen.
Wer im Frühling sowieso ersetzen will, liest Förderungen jetzt, nicht wenn der Kessel schon auf dem Kies steht. Das Gesuch kommt vor der Demontage.
Zugang, Licht, Nachbar
- Weg zum Heizraum und zur Ausseneinheit frei — nicht hinter Velos und Umzugskartons.
- Aussenlicht und Treppenstufen: Eis entsteht zuerst dort, wo Schmelzwasser vom Dach tropft.
- Schlüssel für den Hauswart oder die Nachbarschaft, wenn Sie weg sind. Der Pikett ohne Zugang ist ein zweiter Anfahrtsweg.
- Ruhezeiten: Heckenschnitt und Laubblasen sind Werktagsthemen. Der Gartenbetrieb im Verzeichnis kommt unter der Woche.
- Streumittel und Schaufel bereit, bevor die Gemeinde das Trottoir zur Pflicht macht. Das ist Unterhalt, kein Gewerbeauftrag.
Sturmwarnung: Gartenmöbel, Trampolin und lose Bleche sichern. Nach dem Sturm das Dach vom Boden prüfen. Besteigen bei Wind ist kein Wintercheck.
Garten und Umgebung
Empfindliche Kübel an die Hauswand oder in den Keller. Junge Pflanzungen mit Vlies, nicht mit Folie, die schwitzt. Der Baumschnitt in der Vegetationsruhe ist Facharbeit, wenn Äste auf die Leitung oder das Dach zeigen. Der Stundenansatz für Pflege steht in Marktspannen oft zwischen 55 und 120 Franken — siehe Kosten. Lärmschutz bleibt Gemeindesache.
Wege mit Gefälle zum Haus: Laub macht sie im Nassen zu Rutschbahnen. Das ist kein Malerauftrag und kein Dachauftrag. Wer die Platten neu verlegen will, wartet auf frostfreie Tage; der Wintercheck ist Rechen und Streuen, nicht der Umbau der Umgebung.
Kurze Liste vor dem ersten Frost
Hahn zu und entleert. Rinne sichtbar frei. Heizung auf Sollwert, Druck im grünen Bereich, Wartung terminiert oder erledigt. Zugang frei. Nachbar informiert, wenn das Haus leer steht. Was davon klemmt — undichte Rinne, Kessel ohne Anzeige, Ast auf der Leitung — ist ein Anruf im Verzeichnis, kein weiteres «wir schauen im Frühling».
Diese Seite vermittelt keinen Betrieb und verspricht keine Ankunft vor dem Schnee. Sie wählen Stadt und Gewerbe und rufen die veröffentlichte Nummer selbst an.
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